Zwei Städte, ein Fluss

Ich bin Stefan Alexander Voigt, Landschaftsplaner und Gewässerökologe, in Ulm aufgewachsen und heute in Neu-Ulm zu Hause. Die beiden Städte liegen sich an der Donau gegenüber, die eine in Baden-Württemberg, die andere in Bayern. Das Wasser dazwischen ist ihre eigentliche Verbindung. Um diese Region, die ich von beiden Ufern kenne, geht es auf dieser Seite.

Zwei Städte, ein Fluss
Zwei Städte, ein Fluss

Als Umweltplaner schaue ich anders auf eine Stadt als die meisten Menschen. Wo Spaziergänger eine Grünfläche sehen, sehe ich eine Fläche, die Regenwasser aufnimmt und an heißen Tagen Schatten spendet. Solche Zusammenhänge fallen oft erst auf, wenn das Wetter sie sichtbar macht, etwa bei einem Starkregen oder in einer langen Hitzewoche.

Stadt und Wasser gehören zusammen

Ulm und Neu-Ulm stehen vor Aufgaben, die vor zwanzig Jahren kaum jemand auf dem Schirm hatte. Starkregen etwa, der in kurzer Zeit große Wassermengen bringt, oder lange Hitzeperioden, die versiegelte Innenstädte aufheizen und dem Stadtgrün zusetzen. Das meiste davon hat mit Wasser zu tun, und vieles ließe sich mit vorausschauender Planung abmildern.

Wenn eine Stadt Flächen entsiegelt, Bäume pflanzt und Regenwasser zurückhält, statt es möglichst schnell in die Kanalisation zu leiten, wird sie widerstandsfähiger gegen Wetterextreme. Eine schnelle Lösung ist das nicht. Sie zahlt sich erst nach Jahren aus, und deshalb wird sie leicht unterschätzt.

Zwei Städte, ein Fluss

Was diese Seite zeigt

Hier schreibe ich über die Donau-Iller-Region aus der Sicht eines Umweltplaners. Themen sind unter anderem:

Grünflächen und Stadtklima in Ulm und Neu-Ulm

die Friedrichsau als Beispiel für Natur mitten in der Stadt

Klimaanpassung in der Region, dort, wo die beiden Städte schon gut zusammenarbeiten, und dort, wo noch Luft nach oben ist

Der Raum Ulm/Neu-Ulm lohnt beim Umgang mit Wasser und Natur einen genaueren Blick. Den möchte ich hier werfen.